Harry Keltsch besteht die "A-Prüfung" für das Segelfliegen

Nach der Winterpause konnte wegen der Corona-Pandemie lange Zeit kein Flugbetrieb auf dem Flugplatz in Tröstau stattfinden.
Erst Mitte Mai ging es wieder los, natürlich mit Auflagen und Einschränkungen.
Nach weiteren Lockerungen konnte auch die Flugschule ab Juni den Betrieb wieder aufnehmen.
Es mußten aber strenge Hygienevorschriften eingehalten werden. Lehrer und Schüler haben auch im Cockpit einen Mund/Nasenschutz getragen. Trotzdem waren alle froh und glücklich, endlich wieder fliegen zu dürfen.

Am vergangenen Samstag, den 1. August 2020, startete Ausbildungsleiter Michael Kusa mit dem Flugschüler Harry Keltsch aus Holenbrunn an der Schleppwinde zu einigen Schulungsflügen.
Bei 32 °C war das unter der Plexiglashaube im Cockpit eine schweißtreibende Angelegenheit.
Schließlich machte noch ein weiterer Fluglehrer, Reinhardt Sommerer, einen Checkflug mit Harry. Beide Fluglehrer waren von seinem Leistungsstand überzeugt und überraschten Harry Keltsch mit der Ansage:
"So, jetzt machst du alles genauso wie vorher, aber diesmal steigen wir nicht mit ein."
Harry Keltsch bestätigte mit drei fehlerfreien Starts und Landungen das in ihn gesetzte Vertrauen.
Mit dieser "A-Prüfung" hat er den ersten Ausbildungsabschnitt zur Segelfluglizenz erfolgreich abgeschlossen. Jetzt heißt es noch in einigen Fächern eine Theorieprüfung abzulegen, eine Sprechfunkausbildung mit abschließender Prüfung zu machen sowie die praktische Flugausbildung mit Lehrer fortzusetzen.
Dann kann Harry Keltsch im nächsten Frühjahr bei einem Prüfer vom Luftamt Nordbayern zur praktischen Prüfung für die Segelfluglizenz antreten.



Harry Keltsch mit dem Schulflugzeug ASK-13 direkt nach seinen Alleinflügen.


Das Foto zeigt die Gratulanten nach der erfolgreichen A-Prüfung: von links (vorne): Fluglehrer Bernd Hilpert, Ausbildungsleiter Michael Kusa, Flugschüler Harry Keltsch, Fluglehrer Reinhardt Sommerer (mit Fliegerhut) sowie einige Fliegerkameraden.